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	<title>grammophon.org</title>
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	<description>Das Blog rund um Grammophone, Phonographen und antike Tontechnik</description>
	<pubDate>Thu, 21 Jun 2007 07:55:56 +0000</pubDate>
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	<language>de</language>
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		<title>Kummerkasten</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jun 2007 07:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt war ein paar Tage Flaute hier - Dienstreise&#8230; was will man machen?
Prompt f&#252;hrte der gestrige Schritt an den geliebten Plattenkasten zu Kummer - die schon erw&#228;hnte Federschw&#228;che scheint sich zu verschlimmern. Also hab ich mal ein wenig in den Weiten des Netzes gew&#252;hlt, und eine ziemlich geniale Seite zum Thema Grammophon-Technik gefunden. Damit waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt war ein paar Tage Flaute hier - Dienstreise&#8230; was will man machen?</p>
<p>Prompt f&#252;hrte der gestrige Schritt an den geliebten Plattenkasten zu Kummer - die schon erw&#228;hnte Federschw&#228;che scheint sich zu verschlimmern. Also hab ich mal ein wenig in den Weiten des Netzes gew&#252;hlt, und eine <a href="http://www.78record.de/platten/werkstat.htm" target="_blank">ziemlich geniale Seite zum Thema Grammophon-Technik</a> gefunden. Damit waren die Fehlerursachen relativ schnell einzugrenzen.</p>
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<p>Ern&#252;chternd: Die  m&#246;glichen Ursachen beschr&#228;nken sich auf eine abgenutzte Feder oder ein zu hohes Auflagegewicht der Schalldose. Letzteres l&#228;sst sich wohl nur schwerlich korrigieren, denn bei klassischen Grammophon-Tonarmen gibt es nur die zwei Zust&#228;nde &#8220;aufgelegt&#8221; oder &#8220;geparkt&#8221;. Die von modernen Plattenspielern so gesch&#228;tzten Feineinstellungen f&#252;r Auflagegewicht oder gar &#8220;Anti-Skating&#8221;&#8230; &#8230;okay, bleiben wir auf dem Boden der Tatsachen.</p>
<p>Nun bin ich von der vorsichtigen Fraktion und ziehe die Feder grunds&#228;tzlich nicht bis zum Anschlag auf - sollte man ja wohl auch eher nicht tun. Trotzdem muss ich das mal austesten, denn dass ein Grammophon dieser Gr&#246;&#223;enordnung gerade mal eine normale Plattenseite schafft und danach schw&#228;chelt will mir nicht in den Kopf. Zumal ich ja auch &#8220;gro&#223;e&#8221; Schellacks (12&#8221;) habe, die entsprechend l&#228;nger spielen. Gut, gn&#228;digerweise arbeitet die konstante Drehgeschwindigkeit bei nach innen hin kleiner werdenden Rillenl&#228;nge pro Umdrehung f&#252;r mich - die Feder hat&#8217;s leichter, die schwarze Scheibe um die Kurve zu wuchten - aber die Schwelle, ab wo dann die Tourenzahl betr&#228;chtlich abf&#228;llt, ist eben schon bedenklich nahe.</p>
<p>Nur nebenbei habe ich letzte Woche mein altes Kastengrammophon wieder aus der Versenkung geholt und werde das in den n&#228;chsten Tagen hier mal dokumentieren. Originalzustand ist anders, aber es gibt ein paar interessante Details. Da der Ehrgeiz wieder erwacht ist, werde ich aber versuchen, ein gleichartiges Ger&#228;t im Originalzustand im Auktionshaus meiner Wahl zu &#8220;schie&#223;en&#8221;&#8230;</p>
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		<title>Heute beim Internisten</title>
		<link>http://www.grammophon.org/2007/06/06/heute-beim-internisten/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jun 2007 16:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, dies ist nicht die Don Martin Seite des MAD Magazins - ich habe nur endlich meine Drohung wahrgemacht und den Grammophonschrank mal unorthodox von oben ge&#246;ffnet.




Vier Schrauben brachten einiges an den Tag: Die Tr&#228;gerplatte ist nicht original, denn unter ihr fand sich im Geh&#228;use ein Schlitz f&#252;r die vermisste Deckel-Mechanik. Zu diesem Schlitz muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, dies ist nicht die Don Martin Seite des MAD Magazins - ich habe nur endlich meine Drohung wahrgemacht und den Grammophonschrank mal unorthodox von oben ge&#246;ffnet.</p>
<p><script type="text/javascript"><!--
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<p>Vier Schrauben brachten einiges an den Tag: Die Tr&#228;gerplatte ist nicht original, denn unter ihr fand sich im Geh&#228;use ein Schlitz f&#252;r die vermisste Deckel-Mechanik. Zu diesem Schlitz muss es eine Entsprechung auf der alten Chassis-Platte gegeben haben. Brandneu ist die jetzige dennoch nicht, denn solche Sperrholzplatten werden auch schon lange nicht mehr gebaut. Scheinbar hat&#8217;s aber wohl irgendwann die alte Platte mal reichlich zerlegt - oder das Werk hat aufgegeben und es war nur ein Total-Austausch m&#246;glich. Es wird wohl nicht mehr m&#246;glich sein, das zu ermitteln.</p>
<p>Die erste Frage, die sich nach der &#8220;Lochanalyse&#8221; von vorgestern noch stellt:</p>
<p><img src="/images/trichterloch.jpg" title="Wie kommt so ein Loch in einen Grammophontrichter?" alt="Wie kommt so ein Loch in einen Grammophontrichter?" /></p>
<p>Wie kriegt man so ein Loch in einen Grammophontrichter? Von vorn wohl nur schwerlich, von unten auch kaum, von oben - wo sollte da der Sinn sein?</p>
<p>Wenden wir uns nach den Eingeweiden dem offenen Herzen zu:</p>
<p><img src="/images/werk1.jpg" title="Federmotor von anno dunnemals" alt="Federmotor von anno dunnemals" height="266" width="400" /></p>
<p>Da hat jemand mal ein &#8220;gutes Werk&#8221; getan. Wobei auch hier wohl Improvisation im Spiel war, wenn ich mir die Kurbelaufnahme anschaue, die von einem verbogenen Nagel gehalten wird. Naja - wenn&#8217;s funktioniert&#8230;</p>
<p>Der Bremshebel muss wohl schon ein paarmal gerichtet worden sein, denn die Bremse kennt ungef&#228;hr die bin&#228;ren Zust&#228;nde &#8220;H&#246;chstgeschwindigkeit&#8221; und &#8220;Laaaaaaaaaangsam&#8221; und dazwischen irgendwie nicht wahnsinnig viel. Einmal den Bremshebel aus der Raste genommen, den Drehknopf des Geschwindigkeitsreglers um 180 Grad gedreht und wieder eingesetzt - schon besser, nun stimmt wenigstens die &#8220;Langsam-Schnell&#8221;-Angabe wieder einigerma&#223;en. Noch ein wenig &#8220;Feintuning&#8221; am Fliehkraftregler und man kann fast schon wieder von einer &#8220;Regelung&#8221; sprechen.</p>
<p><img src="/images/werk2.jpg" title="Ab hier wird getrommelt" alt="Ab hier wird getrommelt" height="266" width="400" /></p>
<p>In dieser Trommel befindet sich das, was unsere Schellacks auf Touren bringen soll - die Feder, oder besser die Feder<strong>n</strong>. Kleine Problemstellung: So genau ist das von au&#223;en gar nicht festzustellen. Und durch &#214;ffnen eines funktionierenden Werks das herauszufinden ist jetzt nicht gerade mein Ding.  Da die Feder zweifelsfrei schonmal mehr Zug gehabt haben d&#252;rfte, wird aber wohl irgendwann eine Wartung anstehen. F&#252;r&#8217;s erste versuchen wir es mit Entspannungs&#252;bungen am Ende jeder &#8220;Schellack-Session&#8221;.</p>
<p><img src="/images/werk4.jpg" title="Ins rechte Licht ger&#252;ckt..." alt="Ins rechte Licht ger&#252;ckt..." height="266" width="400" /></p>
<p>Noch ein paar warme Worte zum Fliehkraftregler: Die Herrschaften, die sich die Grammophon-Antriebstechnik damals ausgedacht haben, haben das ebenso einfach wie genial gel&#246;st. Ein paar dicke (nat&#252;rlich exakt gleiche) Gewichte werden an Federn befestigt und ziehen beim Rotieren durch ihre Fliehkraft eine bewegliche Scheibe &#252;ber ihre Antriebswelle. Gegen die Scheibe wird nun eine Bremse gedr&#252;ckt und damit das &#220;berschreiten einer bestimmten Maximaldrehzahl wirkungsvoll verhindert.</p>
<p>Zu beachten ist &#252;brigens, dass es prinzipiell zwei Varianten dieser Bremsen gibt, n&#228;mlich mit zwei und mit drei Gewichten. Die mit den zwei Gewichten sind dabei wohl die &#8220;Sparausgabe&#8221;&#8230;</p>
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		<title>Sch&#246;nen Schrank&#8230;</title>
		<link>http://www.grammophon.org/2007/06/04/schonen-schrank/</link>
		<comments>http://www.grammophon.org/2007/06/04/schonen-schrank/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2007 12:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;m&#246;chte ich sagen - n&#228;mlich zu meiner j&#252;ngsten Neuerwerbung aus dem Sektor mechanische Musikwiedergabe. In der Tat war dieses St&#252;ck, das ich zeitlich mangels besseren Wissens in die 20er-30er Jahre einordnen muss, ein ziemliches Schn&#228;ppchen, bedenkt man, dass es vollst&#228;ndig, trotz Patina recht gut erhalten und voll funktionsf&#228;hig ist.

Ich h&#228;tte es ja ahnen m&#252;ssen, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;m&#246;chte ich sagen - n&#228;mlich zu meiner j&#252;ngsten Neuerwerbung aus dem Sektor mechanische Musikwiedergabe. In der Tat war dieses St&#252;ck, das ich zeitlich mangels besseren Wissens in die 20er-30er Jahre einordnen muss, ein ziemliches Schn&#228;ppchen, bedenkt man, dass es vollst&#228;ndig, trotz Patina recht gut erhalten und voll funktionsf&#228;hig ist.</p>
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<p><img src="/images/geschlossen2.jpg" align="right" height="463" width="250" />Ich h&#228;tte es ja ahnen m&#252;ssen, aber w&#228;hrend ich darauf eingestellt war, meinen &#8220;Fang&#8221; als einen weiteren Staubf&#228;nger eingestuft zu finden, wurde das Ger&#228;t schlagartig auf einen Ehrenplatz im Wohnbereich versetzt. Na prima.</p>
<p>Unterhaltsam sind seitdem die Kommentare der weniger Eingeweihten: &#8220;Oh, h&#252;bsches Schr&#228;nkchen - wo habt Ihr das denn gefunden?&#8230; &#8230;und wozu ist da &#8216;ne Kurbel dran?&#8221;</p>
<p>Jedenfalls haben wir hier ein Ger&#228;t, das mglw. Geschichten erz&#228;hlen k&#246;nnte. R&#252;ckseitig befindet sich ein recht unebenes kleines Loch, das irgendwie nicht &#8220;gebohrt&#8221; aussieht, zumal ich im innenliegenden Metalltrichter noch ein - vielleicht korrespondierendes - Loch fand. Ich m&#246;chte nicht mutma&#223;en, aber das, was diese L&#246;cher verursacht hat, k&#246;nnte auch etwas brachialerer Natur gewesen sein.</p>
<p>Jedenfalls ist das Maschinchen echt gebraucht, vom Lack des innenliegenden Trichters ist nicht &#252;bertrieben viel geblieben, was aber auch nichts macht, denn mit dem Metalltrichter ist es bei ge&#246;ffneten T&#252;ren derart laut, dass man, um von &#8220;H&#246;rgenuss&#8221; sprechen zu k&#246;nnen, die Luken lieber geschlossen l&#228;sst. Nutzt auch das Resonanzverhalten des Korpus viel besser aus.</p>
<p>Im unteren Teil des &#8220;Kabinetts&#8221; findet sich Platz f&#252;r die &#8220;Software&#8221; - ein Fach zur Liegendaufbewahrung von Platten oder sonstigem Kleinzeug, darunter kann man - wenn man einen geeigneten hat oder findet - einen St&#228;nder f&#252;r normale 10&#8221;-Schellacks deponieren, den man zur Entnahme der Platten allerdings etwas vorziehen muss, sonst passen die Scheiben nicht unter den Zwischenboden. Macht nicht wirklich was, sch&#252;tzt es doch die zerbrechlichen Scheiben vor dem allzu schnellen Zugriff bereits erw&#228;hnter Kinderh&#228;nde.</p>
<p><img src="/images/schrankgrammo.jpg" title="Das Innenleben von vorn" alt="Das Innenleben von vorn" align="left" height="456" width="326" />Kommen wir zu den inneren Werten (a propos, in Betrachtung des Inneren zeigt sich, dass unser Schellack-St&#228;nder einer dringenden Erneuerung bedarf - geeignetes Teil ist aber schon gefunden und gekauft&#8230;):</p>
<p>Unter dem Deckel, der momentan noch mit dem Fehlen eines Feststellers zu k&#228;mpfen hat (dass ein solcher mal da war, ist deutlich erkennbar, aber nun ist er eben fort&#8230;) befindet sich ein 12&#8221; Plattenteller, der sehr massiv (Gu&#223;eisen?) wirkt. Anders als andere Abspielger&#228;te hat dieses dann aber direkt zwei Stopper - einen gew&#246;hnlichen vorn links mit dem &#252;blichen federgespannten Hebelchen, einen weiteren zur R&#252;ckseite hin neben dem Tonrohr, der mit einem kleinen R&#252;ckzugsgriff gespannt wird und &#252;ber einen d&#252;nnen Metallb&#252;gel wieder ausgel&#246;st wird. Ein wenig experimentieren bringt es an den Tag: So schrieb man damals &#8220;automatische Endabschaltung&#8221; - etwas brutal aber sehr effektiv.</p>
<p>Am Tonarm - wenn man ihn so nennen m&#246;chte - befindet sich vorn die Schalldose vom Typ &#8220;Electro&#8221; - die Bezeichnung verschlie&#223;t sich mir insoweit, als bei dieser Art von Abspielger&#228;ten so gar keine Elektrizit&#228;t im Spiel ist. M&#246;glichweise war das damals eine Modeerscheinung und eine Firma, die auf sich hielt, musste so heissen (ungef&#228;hr so wie &#8220;Atomic&#8221; in den 50ern&#8230; auch wenn ich mir ein Nukleargrammophon gerade nicht vorstellen mag).</p>
<p><img src="/images/endabschaltung.jpg" title="So also stellen wir uns eine Endabschaltung vor" alt="So also stellen wir uns eine Endabschaltung vor" /></p>
<p>Der Doppelfedermotor l&#228;uft im &#252;brigen ruhig, wenngleich ab und an bei l&#228;ngerem Lauf das &#252;bliche &#8220;Entspannungsknarzen&#8221; der Federn h&#246;rbar wird - aber ohne dass es st&#246;ren w&#252;rde.</p>
<p>F&#252;r mich neu war die Aufnahme der Kurbel, die hier als Vierkant ausgef&#252;hrt ist (geschraubte Aufnahmen und solche, bei der die Kurbelwelle eine Nut aufweist, sieht man irgendwie h&#228;ufiger). Fein, damit kann die Kurbel beim Herausnehmen nicht blockieren und man verm&#246;hrt sich nicht gleich die Welle, wenn man beim Wiedereinsetzen nicht genau zielt. Scheint auf robust ausgelegt gewesen zu sein.</p>
<p><img src="/images/herstellerschild.jpg" title="Was ist das f&#252;r ein Hersteller?" alt="Was ist das f&#252;r ein Hersteller?" height="261" width="350" /></p>
<p>Wozu mir nichts einfallen will, ist die Herstellerbezeichnung, die unter dem Deckel angegeben ist - aber dazu gibt&#8217;s ja bekanntlich dieses Netz. Vielleicht weiss einer der geneigten Besucher, wer oder was hinter dieser Bezeichnung steckte und wo das Ger&#228;t urspr&#252;nglich herkommt?</p>
<p>Morgen wird das Teil mal ge&#246;ffnet - auf das Werk bin ich jetzt doch sehr gespannt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schriftliches</title>
		<link>http://www.grammophon.org/2007/06/03/schriftliches/</link>
		<comments>http://www.grammophon.org/2007/06/03/schriftliches/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2007 19:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder was dazugelernt - wunderte ich mich doch dar&#252;ber, dass ein mir angebotenes Grammophon eine Schalldose mit abgewinkelter Nadelhalterung trug, was bei den mir gel&#228;ufigen Abtastungen so &#252;berhaupt keinen Sinn machte (ausser, die Nadel sollte es leichter haben, aus der Rille zu springen).

Das Geheimnis dahinter ist das Prinzip, wie der Schall auf der nach ihm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder was dazugelernt - wunderte ich mich doch dar&#252;ber, dass ein mir angebotenes Grammophon eine Schalldose mit abgewinkelter Nadelhalterung trug, was bei den mir gel&#228;ufigen Abtastungen so &#252;berhaupt keinen Sinn machte (ausser, die Nadel sollte es leichter haben, aus der Rille zu springen).</p>
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<p>Das Geheimnis dahinter ist das Prinzip, wie der Schall auf der nach ihm benannten Platte verewigt wurde. Meine laienhafte Annahme, die Rille sei einer Schallwelle nachempfunden in die Platte eingraviert, stimmt nur zu einem Teil - das Grundprinzip, das Onkel Edison damals bei seinem Phonographen verwendete, lief tats&#228;chlich nach diesem Strickmuster und h&#246;rt, da die Wellen halt entsprechend unterschiedlich tief eingraviert sind, auf den sch&#246;nen Namen &#8220;Tiefenschrift&#8221;. &#8220;Normale&#8221; Schallplatten h&#228;tten aber prinzipbedingt mit der Tiefenschrift so ihre Probleme, insbesondere das naheliegende, dass die damaligen schweren Tonabnehmer in Verbindung mit Stahlnadeln ein zu weiches Plattenmaterial sehr schnell zu Grunde gerichtet h&#228;tten (und haben - werden wir noch lernen&#8230;)</p>
<p>Wie funktioniert jetzt die normale Platte? Hier hat sich der Vater der Schallplatte - Emil Berliner - ein etwas anderes Verfahren ausgedacht: Die Rille ist konstant tief und dient als F&#252;hrung, die Toninformation ist durch seitliche Auslenkung eingraviert. Damit erkl&#228;rt sich auch die Konstruktion der normalen Grammophon-Schalldose, bei der die Nadel seitw&#228;rts mit der Membran verbunden ist. Von einer Tiefenschrift-Platte w&#252;rde eine solche Schalldose recht wenig wiedergeben k&#246;nnen.</p>
<p>Und wie erkl&#228;rt sich nun die &#8220;geknickte&#8221; Dose?</p>
<p>Frei nach Edison, der auch immer schonmal gern seine Idee als die allein seligmachende verkaufte, gab es seinerzeit auch Schallplattenhersteller (insb. die franz&#246;sische Pathé), die das Tiefenschriftverfahren f&#252;r die bessere L&#246;sung hielten. W&#228;hrend das Berliner-Grammophon die Schalldose parallel zur Rille montiert hat und die Nadel seitlich auslenkt, ist beim Pathé-System die Schalldose quer zur Rille montiert und die Nadel lenkt vertikal aus - naja, was man halt in diesem Zusammenhang vertikal nennen mag. Um die Verwirrung perfekt zu machen, scheint es beim Pathé-System &#252;blich gewesen zu sein, die Platte von innen nach au&#223;en abzutasten (zumindest keine v&#246;llig abwegige Idee, wenn man sich anschaut, wie das bei modernen optischen Datentr&#228;gern funktioniert).</p>
<p>&#220;ber die Vor- und Nachteile scheiden sich scheinbar die Geister - generell scheint das Seitenschrift-Verfahren weniger anf&#228;llig f&#252;r St&#246;rger&#228;usche zu sein und die Plattenaufnahmen l&#228;nger leben zu lassen. Der gro&#223;e Edison hatte dem &#252;brigens noch etwas zugesetzt und eine sog. &#8220;Diamond Disc&#8221; entwickelt - die er bezeichnenderweise so nannte, weil sie mit einer Saphirnadel abgetastet werden musste (und entsprechend weniger Auflagegewicht im Vergleich zu den st&#228;hlernen Platten-&#8221;Pfl&#252;gen&#8221; jener Zeit). Das Teil kam denn auch mit Tiefenschrift und z.T. erstaunlichen Spieldauern, war aber wie so manch ausgekl&#252;geltes und fortschrittliches System zum Untergang verdammt, weil ein etabliertes und zudem viel billigeres System den Markt schon fest im Griff hatte. Parallelen zu modernen Videoformaten dr&#228;ngen sich f&#246;rmlich auf.</p>
<p>Da sieht man&#8217;s mal wieder. Man lernt nie. Aus.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nostalgie-Flut&#8230;</title>
		<link>http://www.grammophon.org/2007/06/03/nostalgie-flut/</link>
		<comments>http://www.grammophon.org/2007/06/03/nostalgie-flut/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Jun 2007 23:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Alte Sch&#228;tzchen hat&#8217;s ja viele da drau&#223;en - aber gerade bei Grammophonen scheinen Repliken momentan ganz gro&#223; in Mode zu sein. Das allein w&#228;re noch kein Beinbruch, wenn wenigstens ein ger&#252;ttelt Ma&#223; an Vielfalt herrschen w&#252;rde. Aber nein, der Regelfall ist das Trichtergrammophon Typ &#8220;08/15&#8243; unter dem Namen &#8220;His Master&#8217;s Voice&#8221; (wobei letzteres bei Aufkleber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alte Sch&#228;tzchen hat&#8217;s ja viele da drau&#223;en - aber gerade bei Grammophonen scheinen Repliken momentan ganz gro&#223; in Mode zu sein. Das allein w&#228;re noch kein Beinbruch, wenn wenigstens ein ger&#252;ttelt Ma&#223; an Vielfalt herrschen w&#252;rde. Aber nein, der Regelfall ist das Trichtergrammophon Typ &#8220;08/15&#8243; unter dem Namen &#8220;His Master&#8217;s Voice&#8221; (wobei letzteres bei Aufkleber und etwaigen Gravuren auch noch unterschiedlich fehlerhaft geschrieben ist).</p>
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<p>Ja, ich habe selbst auch so eins:</p>
<p><img src="/images/hmv_kopie2.jpg" title="HMV Nachbau (aus Indien?)" alt="HMV Nachbau (aus Indien?)" align="right" height="317" width="250" />Im Prinzip ist gegen eine Replik noch nicht viel zu sagen. Die Alternative w&#228;re f&#252;r viele Fans des Nostalgischen ein Original f&#252;r viele hundert wenn nicht gar tausend Euro, weniger spa&#223;ig wird&#8217;s aber, wenn man sich die Detailtreue und die Funktionsf&#228;higkeit vor Augen f&#252;hrt.</p>
<p>Viele dieser Kopien fallen durch recht grob ausgef&#252;hrte Tonrohre und Steckverbindungen f&#252;r den Trichter auf. Der Trichter ist oft schlicht gehalten, manchmal aber auch aufwendig &#8220;graviert&#8221; (wobei eigentlich nur von Pr&#228;gung die Rede sein kann, was bekanntlich maschinell recht gut geht) - tats&#228;chlich h&#228;lt sich der Aufwand also in Grenzen. Das Geh&#228;use ist i.d.R. tats&#228;chlich aus Massivholz, was aber noch nicht viel hei&#223;en muss. Die Ausf&#252;hrung der Lackierung l&#228;sst auf jeden Fall den letzten Zweifel fallen - hier wurde schnell und kosteng&#252;nstig mit modernem Material gearbeitet.</p>
<p>Interessant sind vielfach die verbauten Werke. Meist handelt es sich um einigerma&#223;en sauber laufende Doppelfeder-Antriebe, mit denen eine Platte relativ laufruhig abgespielt werden k&#246;nnte. Die Ger&#228;uschabsonderung dieser Laufwerke ist nicht immer ideal, l&#228;sst sich aber mit etwas Schmierung halbwegs unter Kontrolle bringen.</p>
<p>Ung&#252;nstig - wenngleich mir hier der direkte Vergleich zum Vorbild fehlt - ist die Anordnung von Plattenteller und Feststeller. Die Plattenteller dieser Nachbauten sind gern einfache Formbleche mit einem Filzbelag, damit also oft nicht wirklich rund laufend sondern eher &#8220;eierig&#8221;. Ist dann das Gelenk im Tonrohr etwas schwerg&#228;ngig und die Nadel nicht mehr ganz fit (nicht jeder beherzigt das &#8220;jede Nadel nur einmal benutzen&#8221;) ist die Spurrille auf der Platte nur mehr eine Leitlinie als eine Regel.</p>
<p><img src="/images/hmv_kopie.jpg" title="Aus der N&#228;he betrachtet" alt="Aus der N&#228;he betrachtet" align="left" height="233" width="350" /> Die verwendete Schalldose (draufgraviert ist &#8220;Sound Box&#8221; - die etwas willk&#252;rliche &#220;bersetzung &#8220;Krachschachtel&#8221; dr&#228;ngt sich auf) hat dann auch meist eher die Funktion, &#252;berhaupt nachzuweisen, dass auf der Platte eine Tonaufnahme ist - nicht aber, diese besonders originalgetreu wiederzugeben. Ein Vergleich mit einer &#8220;vern&#252;nftigen&#8221; Schalldose mit Glimmermembran offenbart Unterschiede wie Tag und Nacht.</p>
<p>Trotzdem mag ich diese St&#252;cke nicht rundheraus &#8220;verdammen&#8221; - ich mag die Bauform des Trichtergrammophons, und die Nachbauten sind eindeutig dekorativ - sie sind nur eben kein wirklicher Ersatz f&#252;r ein Original, wenn es auch darum geht, f&#252;r mehr als einen blo&#223;en Gag mal alte Schellacks abzuspielen.</p>
<p>Wenn - was sich kaum vermeiden lassen wird - also jemand interessiert auf einschl&#228;gige Auktionen f&#252;r diese Kopien schaut, so sei versichert: Der z.Z. &#252;bliche Preis zwischen 40 und 100 Euro f&#252;r so ein Ger&#228;t geht v&#246;llig in Ordnung - f&#252;r ein Dekorationsobjekt mit begrenzter Funktionsf&#228;higkeit. Ich habe seinerzeit noch deutlich mehr bezahlt, da waren die Dinger auch noch nicht gar so h&#228;ufig anzutreffen.</p>
<p>Trotzdem bleibt nat&#252;rlich die Sorge, dass der Originalit&#228;tsfaktor bei dieser beinahe schon Massenware auf der Strecke bleibt.</p>
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		<title>Von der Verg&#228;nglichkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 21:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Heute durfte ich in zweierlei Hinsicht lernen, was ich eigentlich schon wusste - aber nat&#252;rlich verdr&#228;ngt hatte: Alles ist verg&#228;nglich und auch scheinbar robuste historische Apparate geh&#246;ren nicht zwangsl&#228;ufig in Kinderh&#228;nde.

Prinzipiell ist nichts dagegen einzuwenden, wenn die Kiddies Spa&#223; an alten Musikmaschinen finden und diese auch mal bedienen m&#246;chten. Die Unbedarftheit ihrer Grabbelfinger ist jedoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute durfte ich in zweierlei Hinsicht lernen, was ich eigentlich schon wusste - aber nat&#252;rlich verdr&#228;ngt hatte: Alles ist verg&#228;nglich und auch scheinbar robuste historische Apparate geh&#246;ren nicht zwangsl&#228;ufig in Kinderh&#228;nde.</p>
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<p>Prinzipiell ist nichts dagegen einzuwenden, wenn die Kiddies Spa&#223; an alten Musikmaschinen finden und diese auch mal bedienen m&#246;chten. Die Unbedarftheit ihrer Grabbelfinger ist jedoch absolutes Gift f&#252;r die Glimmer-Membranen alter Schalldosen (zum Gl&#252;ck ist nichts passiert!) und hinterl&#228;sst beim Aufsetzen des Tonarms gern Schrammen auf den Platten (leider ist was passiert!). Das w&#228;re alles noch verschmerzbar, h&#228;tte es nicht eine meiner absoluten Lieblingsaufnahmen - &#8220;Skyliner&#8221; von Charlie Barnet - erwischt. Zum Gl&#252;ck war eine schon etwas abgenudelte &#8220;Langspielnadel&#8221; drin und der Kratzer nicht tief - es clickt nicht mal beim Abspielen. Nicht auszudenken, welche Ackerfurche eine frische Nadel h&#228;tte rei&#223;en k&#246;nnen.</p>
<p>Aber was die Kinder nicht schaffen, kriegt der Papa auch alleine hin. Schellack-Schallplatten sind bekanntlich schwarz, relativ schwer und absolut unflexibel - oder kurz: ganz sch&#246;n zerbrechlich. Zum Gl&#252;ck war&#8217;s ein unbedeutendes St&#252;ck aus einem gro&#223;en Stapel, den ich mal g&#252;nstig erstanden hatte, aber was nach dem Bodenkontakt &#252;brig blieb, stimmt angesichts etwas seltenerer St&#252;cke in der Sammlung doch nachdenklich. Auch zum Probeh&#246;ren sollte man die Platten also nicht nachl&#228;ssig auf die Tischkante legen&#8230;</p>
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		<title>Wieso ein Grammophon-Blog?</title>
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		<pubDate>Thu, 31 May 2007 20:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, grad so gut k&#246;nntet Ihr fragen: Wieso im 21. Jahrhundert &#252;berhaupt noch ein Grammophon?
Das -phon war glaube ich der Ausl&#246;ser - besch&#228;ftige ich mich doch seit einiger Zeit intensiv mit Saxophonen (ich f&#252;rchte, ein Saxophon-Blog wird folgen, wenn dies hier erst mal &#8220;rund&#8221; l&#228;uft). Irgendwie liebe ich seit 30 Jahren alte Jazzmusik, spiele seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, grad so gut k&#246;nntet Ihr fragen: Wieso im 21. Jahrhundert &#252;berhaupt noch ein Grammophon?</p>
<p>Das -phon war glaube ich der Ausl&#246;ser - besch&#228;ftige ich mich doch seit einiger Zeit intensiv mit Saxophonen (ich f&#252;rchte, ein Saxophon-Blog wird folgen, wenn dies hier erst mal &#8220;rund&#8221; l&#228;uft). Irgendwie liebe ich seit 30 Jahren alte Jazzmusik, spiele seit 4 Jahren selbst Saxophon (vorher auch schonmal Klarinette) und bin regelm&#228;&#223;igen Anfl&#252;gen von Nostalgia ausgesetzt.</p>
<p><!--adsense#ArtBanner--></p>
<p>Au&#223;erdem scheint es unsereins von der Elektronik-affinen Fraktion gegeben zu sein, sich ab und an mit anachronistischer Technik auseinandersetzen zu m&#252;ssen. Da liegt es fast schon nahe, sich mal mit Musikmaschinerie zu befassen, die aus gigantischen, leicht zerbrechlichen Datentr&#228;gern gerade mal ein Musikst&#252;ck pro Seite herauskratzt - und das auch noch komplett ohne elektrischen Strom!</p>
<p>Unser erstes Grammophon steht sogar schon eine Weile hier - daf&#252;r ist es nicht wirklich alt. Der Welt beliebtester online-Marktplatz wird derzeit mal wieder &#252;berflutet mit Nachbau-Grammophonen, die &#252;blicherweise alten &#8220;His Master&#8217;s Voice&#8221; Modellen nachempfunden sind - oder sein sollen. Dekorativ ist sowas zweifellos - aber auch nur das. Die Verarbeitung erlaubt nicht wirklich, sich dem historischen Klanggenuss anzun&#228;hern.</p>
<p>Meine &#8220;Lieblinge&#8221; sind daher momentan ein altes Kasten- bzw. Tischgrammophon ohne n&#228;here Markenbezeichnung und vor allem mein j&#252;ngstes Schn&#228;ppchen, das erst seit gestern hier steht: Eine Grammophontruhe noch nicht genau bestimmten Alters mit einem interessanten aber auch noch nicht weiter ergr&#252;ndeten Herstellerschild. Letzteres Sch&#228;tzchen werde ich in den n&#228;chsten Tagen hier mit Bildern n&#228;her beschreiben - und auch, was daraus noch wird.</p>
<p>Weiteres Thema wird das Zubeh&#246;r werden, denn zu jedem Grammo geh&#246;ren Schellacks und Nadeln, und das allein ist eine Sammelaktion f&#252;r sich.</p>
<p>Nat&#252;rlich sind Interessierte, die sich mit ihren Erfahrungen hier beteiligen m&#246;chten, stets willkommen - ich bin gespannt, was aus der Seite wird.</p>
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		<title>&#220;ber das Grammophon als solches</title>
		<link>http://www.grammophon.org/2007/05/31/uber-das-grammophon-als-solches/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 May 2007 14:17:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Grammophon
aus Wikipedia, der freien Enzyklop&#228;die

&#160;

&#160;


Grammophon &#8220;Victor V&#8221; der Victor Talking Machine Co.
Ein Grammophon oder -fon (von altgr.: grammein, „schreiben“ und phone, „Stimme“) ist ein Ger&#228;t zur Aufzeichnung und Wiedergabe von T&#246;nen, das 1887 von Emil Berliner erfunden wurde (Anmeldung zum Patent: 29. September 1887). Als reines Abspielger&#228;t war es der mechanische Vorl&#228;ufer des Plattenspielers.
&#160;

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Grammophonfabrik Emil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1 class="firstHeading">Grammophon</h1>
<h3 id="siteSub">aus Wikipedia, der freien Enzyklop&#228;die</h3>
<p><!-- start content --></p>
<p class="thumb tright">&nbsp;</p>
<p class="thumbinner" style="width: 182px"><a href="http://www.grammophone.net/wiki/Bild:VictorVPhonograph.jpg" class="internal" title="Grammophon "><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d6/VictorVPhonograph.jpg/180px-VictorVPhonograph.jpg" alt="Grammophon " longdesc="/wiki/Bild:VictorVPhonograph.jpg" class="thumbimage" height="232" width="180" /></a></p>
<p class="thumbcaption">&nbsp;</p>
<p class="magnify" style="float: right"><a href="http://www.grammophone.net/wiki/Bild:VictorVPhonograph.jpg" class="internal" title="vergr&#246;&#223;ern"><br />
</a></p>
<p>Grammophon &#8220;Victor V&#8221; der Victor Talking Machine Co.</p>
<p>Ein <strong>Grammophon</strong> oder <strong>-fon</strong> (von altgr.: <em>grammein</em>, „schreiben“ und <em>phone</em>, „Stimme“) ist ein Ger&#228;t zur Aufzeichnung und Wiedergabe von T&#246;nen, das 1887 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Berliner" target="_blank" title="Emil Berliner">Emil Berliner</a> erfunden wurde (Anmeldung zum Patent: 29. September 1887). Als reines Abspielger&#228;t war es der mechanische Vorl&#228;ufer des Plattenspielers.</p>
<p class="thumb tright">&nbsp;</p>
<p class="thumbinner" style="width: 182px"><a href="http://www.grammophone.net/wiki/Bild:Berliner_Grammophon_Hannover.jpg" class="internal" title="Grammophonfabrik Emil Berliners in Hannover"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/c/c5/Berliner_Grammophon_Hannover.jpg/180px-Berliner_Grammophon_Hannover.jpg" alt="Grammophonfabrik Emil Berliners in Hannover" longdesc="/wiki/Bild:Berliner_Grammophon_Hannover.jpg" class="thumbimage" height="147" width="180" /></a></p>
<p class="thumbcaption">&nbsp;</p>
<p class="magnify" style="float: right"><a href="http://www.grammophone.net/wiki/Bild:Berliner_Grammophon_Hannover.jpg" class="internal" title="vergr&#246;&#223;ern"><br />
</a></p>
<p>Grammophonfabrik Emil Berliners in Hannover</p>
<p>Das Grammophon ist – im Gegensatz zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phonograph" target="_blank" title="Phonograph">Phonographen</a> – mit einer runden Platte (Schallplatte) ausgestattet, auf der die T&#246;ne mechanisch aufgezeichnet werden; Edisons Phonograph verwendete noch eine Walze. Berliners Schallplatte bestand aus einer flachen, wachsbeschichteten Zinkscheibe als Tontr&#228;ger; jede Platte musste bei diesem Verfahren einzeln hergestellt werden. Zur Aufnahme wurde die Schalldose &#252;ber eine Spindel spiralf&#246;rmig &#252;ber die Schallplatte gef&#252;hrt, durch den Trichter bewegte der Schall selbst eine Membran, an der wiederum &#252;ber ein Hebelsystem die Nadel befestigt ist. Dadurch wurde im Wachs ein Abdruck des Schalls erzeugt. Nach einem S&#228;urebad blieb diese so entstandene Rille im Zink zur&#252;ck, das Wachs konnte entfernt werden. Von dieser &#8220;Mutter&#8221; genannten Schallplatte konnten im galvanischem Wege per Elektrolyse eine Kopie gefertigt werden. Diese wiederum diente als Matrize zur Herstellung von Schallplatten.</p>
<p>Normale Grammophone waren allerdings - im Gegensatz zum Phonographen - nicht f&#252;r die Aufnahme von Schallplatten vorgesehen. Dadurch entfiel die Spindel zur F&#252;hrung der Schalldose, die Nadel wurde durch die Rille selbst gef&#252;hrt. Zur Wiedergabe bewegte in umgekehrtem Mechanismus zur Aufnahme die Form der Rille die Nadel, welche wiederum &#252;ber ein Hebelsystem die Schwingung an die Membran &#252;bertrug. Zur Verst&#228;rkung wurde ein Trichter eingesetzt.</p>
<p>Den Beginn der Schallplattenvervielf&#228;ltigung kann man im Jahr 1892 ansetzen, als erstmals nickel&#252;berzogene Kupfernegativplatten aus vulkanisiertem Gummi gepresst wurden. Schellack wurde ab 1895 als Grundstoff f&#252;r Schallplatten eingesetzt. Eine Schellackplatte besteht nicht wirklich aus Schellack, sondern aus einer Mischung von Gesteinsmehl, Kohlenstaub und Tierhaaren. Der Schellack wurde hierbei als Bindemittel eingesetzt.</p>
<p>Die ersten Schallplatten hatten einen Durchmesser von ca. 12 Zentimeter, sp&#228;ter setzten sich allgemein Gr&#246;&#223;en von 25 cm oder 30 cm durch. Auch waren die ersten Schallplatten lediglich einseitig bespielt, es dauerte bis nach der Jahrhundertwende, dass die ersten Platte auch beidseitig bespielt wurden.</p>
<h2></h2>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hallo Welt!</title>
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		<pubDate>Thu, 31 May 2007 13:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jerry</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es soweit - mein erstes Blog geht online (nicht, dass ich nicht schon genug Webtraffic verursacht h&#228;tte - aber eben noch nicht in der Blogosphere).
Thema dieses Blogs wird eine heimliche Passion von mir - Grammophone und Schellack-Sch&#228;tzchen!
Jetzt finde ich erst mal detailliert raus, was mit WordPress alles geht (und was nicht), und dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es soweit - mein erstes Blog geht online (nicht, dass ich nicht schon genug Webtraffic verursacht h&#228;tte - aber eben noch nicht in der Blogosphere).</p>
<p>Thema dieses Blogs wird eine heimliche Passion von mir - Grammophone und Schellack-Sch&#228;tzchen!</p>
<p>Jetzt finde ich erst mal detailliert raus, was mit WordPress alles geht (und was nicht), und dann geht&#8217;s auch inhaltlich zur Sache.</p>
<p>Also schaut gern mal wieder rein.</p>
<p>Jerry</p>
]]></content:encoded>
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